Sie kommen wiederKostet erst beim Einlösen
Digitale Stempelkarte: sammeln ohne Papier.
Eine digitale Stempelkarte macht genau das, was das Kärtchen aus Papier macht: Sie zählt Käufe, bis eine Prämie fällig ist — zehn Döner gekauft, der elfte geht aufs Haus. Nur liegt sie im Browser deines Gastes, statt in seinem Portemonnaie zu verknittern.
Gestempelt wird erst, wenn bezahlt ist, nicht fürs Reinkommen. Wofür es einen Stempel gibt, wie viele es braucht und was du am Ende rausrückst, bestimmst du. Der Gast braucht keine App und kein Passwort: eine E-Mail-Adresse und ein Code, das ist die ganze Anmeldung.
- Stempelkarte
- Treuekarte
- Sammelkarte
- Bonuskarte
cafe-kryspi.rebounz.de
Kaffee
Stempel3 / 10
Kims Handy. Keine App, nur ein Lesezeichen. Der Stempel erscheint, während sie noch am Tresen steht.
Tipp aufs Kärtchen. Du hältst den Stempel.
Ein Gast im Pilotbetrieb, ungefragt: „… und jetzt müsste der Stempel gleich runterfliegen. Ah, da isser ja.“
01 · Ablauf
Wie es läuft.
- 01
Du legst die Karte an: zehn Felder, „ein Kaffee gratis“. Das passiert einmal.
- 02
Der Gast scannt den Aushang an deinem Tresen oder tippt die Karte auf deiner Seite an. Er gibt seine E-Mail-Adresse ein, bestätigt mit einem Code, und die Karte liegt in seinem Wallet.
- 03
Ist bezahlt, tippt deine Aushilfe einmal. Der Stempel fällt sichtbar auf das Feld, auch für den Gast, der zusieht.
- 04
Ist die Karte voll, sagt es die Theke. Der Gast kann die Prämie gleich nehmen oder beim nächsten Mal.
- 05
Hat er kein Smartphone, legst du ihn mit seinem Namen an und stempelst für ihn. Seine Karte liegt dann bei dir.
02 · Die Prämie
Und wenn sie voll ist?
Dann steht das da, wofür er gesammelt hat. Auch diese fünf Bilder sind aufgenommen, während die Anwendung lief — dieselbe Kaffeekarte wie oben, neun Besuche später.
- 01
Die Theke
Beim zehnten Mal sagt sie es selbst.
Niemand muss mitzählen und niemand nachsehen. Die Theke meldet die volle Karte und bietet die Prämie an — in demselben Augenblick, in dem der letzte Stempel fällt.
- 02
Die Theke
Die Prämie geht als Gutschein mit.
Ein Tipp auf „Mitgeben“, und es entsteht ein Gutschein mit eigenem Code. Wer jetzt keine Zeit hat, nimmt ihn mit — er läuft dir nicht weg, und die Karte fängt sofort von vorn an.
- 03
Der Gast
Er liegt in seiner Sammlung.
Neben der Karte, die gerade neu angefangen hat. Kein Zettel, der verlorengeht, und keine Frage „hatte ich da nicht noch was?“.
- 04
Der Gast
Beim nächsten Besuch zeigt er ihn vor.
Derselbe Griff wie bei der Karte: antippen, hinhalten. Darunter stehen wieder sechs Ziffern, falls die Kamera nicht will.
- 05
Die Theke
Entwertet. Einmal, und nie wieder.
Der Code ist danach verbraucht — auch wenn ihn jemand abfotografiert hat. Das ist der Unterschied zum Papier, und es ist der einzige, der dich Geld kostet, wenn er fehlt.
03 · Was du einstellst
Das meiste steht schon da.
Der Designer stellt sechs Fragen: wie viele Felder bis zur Prämie, was es dafür gibt, welche Bedingungen gelten, ob sie verfällt, wohin sie im Verzeichnis gehört und ob sie sofort losgeht. Eine Vorlage hat die meisten schon beantwortet — ändern kannst du danach jede einzelne. Leer bleiben die zwei, die nur du weißt: welches Produkt, und unter welcher Kategorie sie steht.
Die Bedingungen sind freiwillig, aber nicht beliebig: was dort steht, sieht der Gast vor dem Einlösen (§ 5a UWG). Farbe und Name übernimmt die Karte aus deinem Betrieb, und den Satz, den der Gast liest, schlägt sie vor.
Die Prämie ist am Ende ein Gutschein, den der Gast in seinem Wallet sieht. Er kann sie sofort einlösen oder beim nächsten Besuch. Hat er kein Handy, löst die Theke für ihn ein — sein Code steht in der Verwaltung und besteht aus acht Zeichen, die sich nicht verwechseln lassen.
| Einstellung | Beispiel | Spielraum |
|---|---|---|
| Wofür | Ein gekaufter Döner | du legst es fest, deine Theke stempelt nach dem Bezahlen |
| Felder | 10 Stempel | von 1 bis 20 |
| Prämie | Ein Kaffee aufs Haus | Produkt gratis, Prozent, Betrag oder freier Text |
| Bedingungen | „Ein Getränk pro Besuch“ | freiwillig, der Gast sieht sie vor dem Einlösen |
| Verfall | Kein Verfall | kein Verfall, nach Tagen oder bis zu einem Datum |
| Aussehen | Deine Farbe, dein Name | aus deinem Betrieb übernommen |
| Ohne Handy | Karte liegt bei dir | die Theke stempelt und löst für ihn ein |
04 · Abgrenzung
Was es nicht ist.
- Keine App, die jemand installieren muss, weder du noch dein Gast.
- Kein Passwort. Angemeldet wird mit der E-Mail-Adresse und einem Code, der per Mail kommt. Wer kein Handy hat, braucht nicht einmal das.
- Kein Stempel fürs Reinkommen. Gestempelt wird nach dem Bezahlen, für das, was du festgelegt hast.
- Kein Punktesystem mit Umrechnungskurs. Zehn Döner sind zehn Stempel.
- Keine Werbung eines Getränkelieferanten auf der Karte. Dein Name, deine Farbe.
05 · Fragen
Was Betreiber vorher fragen.
„Brauch ich dafür ne App?“
Die Frage, die an der Theke fast jeder neue Gast zuerst stellt. Die Antwort ist nein. Die Karte öffnet sich im Browser, den jedes Smartphone hat. Wer mag, legt sie als Lesezeichen auf den Startbildschirm. Installiert wird nichts.
Was ist mit Stammgästen ohne Smartphone?
Du legst sie an der Theke mit ihrem Namen an und stempelst für sie. Ihre Karte liegt dann bei dir. Ist sie voll, löst du die Prämie an der Theke für sie ein.
Wann bekommt der Gast einen Stempel?
Wenn er gekauft hat, was du festgelegt hast, und bezahlt ist. Nicht fürs Reinkommen und nicht fürs Scannen des Aushangs. Ob es einen Stempel je Kaffee, je Döner oder je Einkauf gibt, entscheidest du.
Kann jemand bei sich selbst stempeln?
Nein. Gestempelt wird nur an deiner Theke, auf dem Gerät deiner Aushilfe. Derselbe Code kommt auch nicht zweimal hintereinander durch, die Theke sperrt ihn kurz.
Wie unterscheidet sich das von einer Zehnerkarte?
Die Stempelkarte zählt Käufe hoch und kostet dich erst etwas, wenn die Prämie eingelöst wird. Die Zehnerkarte ist im Voraus bezahlt und zählt herunter.
Zur ZehnerkarteWas kostet die digitale Stempelkarte?
In der Pilotphase nichts. Rebounz ist im Aufbau, und wer jetzt dabei ist, redet direkt mit dem, der es baut.
Was es kostet: in der Pilotphase nichts.
Ich baue Rebounz allein und suche gerade Betriebe, die mitmachen. Wer jetzt dabei ist, redet direkt mit dem, der es baut.
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