Sie zahlen vorherDas Geld ist schon da

Digitale Zehnerkarte: bezahlt, dann abgezählt.

Eine Zehnerkarte ist im Voraus bezahlt. Der Gast zahlt zehn Shakes an deiner Kasse und holt sie einzeln ab. Die Karte zählt nicht hoch, sie zählt herunter. Und zehn sind nur der Klassiker: Fünf Saunagänge oder zwanzig Mittagstische gehen genauso — von 1 bis 20 legst du die Größe fest.

Das ist der Unterschied zur Stempelkarte, und er ist ein buchhalterischer: Das Geld liegt bei dir, bevor der erste Shake rausgeht. Digital heißt vor allem, dass niemand mehr nachzählen muss, und dass eine Frist, wenn du eine willst, an der Aufladung hängt und nicht an der Karte.

  • Zehnerkarte
  • 10er-Karte
  • Mehrfachkarte
  • 5er-Karte
  • Kontingent
Gym NordstadtZehnerkarte · Shakes
Wie viele im Voraus?10
Tipp an, die Zange locht eine Einheit.8 übrig

    01 · Ablauf

    Wie es läuft.

    1. 01

      Du legst fest, wie viele Einheiten eine Karte hat — irgendwo zwischen 1 und 20. Der Gast zahlt sie an deiner Kasse. Das Geld ist da, bevor etwas geliefert wurde.

    2. 02

      Der Gast legt sich die Karte selbst ins Wallet, über deine Seite oder deinen Aushang. Sie startet leer, denn bezahlt ist noch nichts. Deine Theke lädt sie auf, sobald er bezahlt hat.

    3. 03

      Bei jedem Besuch bucht die Theke eine Einheit ab. Der Gast sieht „8 übrig“, nicht „2 verbraucht“.

    4. 04

      Ist sie leer, lädst du sie auf, statt eine neue anzulegen. Hast du eine Frist gewählt, hängt sie an der Aufladung, nicht an der Karte.

    Der Betreiber. Er sieht, wie viele Karten draußen sind — und was darauf noch liegt.
    Die Aushilfe. Ein Griff bucht eine Einheit ab. Nachladen steht in derselben Zeile.

    02 · Aufladen und abbuchen

    Einmal zahlen, zehnmal kommen.

    Fünf aufgenommene Bildschirme: eine leere Mittagskarte, zehn Einheiten darauf, und eine davon wieder weg. Hier fließen Einheiten, kein Geld — kassiert wird an der Kasse, die du hast.

    1. 01

      Die Theke

      Leer, bis jemand bezahlt.

      Eine Zehnerkarte fängt bei null an — sie ist erst etwas wert, wenn der Gast bezahlt hat. Bis dahin liegt sie bei ihm und zeigt genau das.

    2. 02

      Die Theke

      Zehn aufgeladen, in einem Druck.

      Du kassierst, wie du immer kassierst. An der Karte ist es eine Buchung — und sie steht im selben Augenblick bei ihm.

    3. 03

      Der Gast

      Bei ihm steht „zehn übrig“.

      Nicht „0 von 10“. Dieselbe Zahl, die andere Richtung: eine Zehnerkarte wird verbraucht und nicht gesammelt, und die Fläche sagt es in seinen Worten.

    4. 04

      Die Theke

      Beim nächsten Mittagessen eine weg.

      Die Aushilfe sucht ihn, tippt auf seine Karte und bucht. Kein Zettel in der Schublade, keine Zange, die jemand finden muss.

    5. 05

      Der Gast

      Neun übrig, und er sieht es selbst.

      Er muss niemanden fragen, wie viele noch da sind. Das war der häufigste Satz an der Papierkarte — und der Grund, warum sie an der Theke lag.

    03 · Unterschied

    Hochzählen oder herunterzählen.

    Stempelkarte

    Sie kommen wieder.

    Der Gast sammelt, du gibst am Ende etwas. Es kostet dich erst, wenn eingelöst wird.

    Zehnerkarte

    Sie zahlen vorher.

    Der Gast hat bezahlt, du lieferst nach und nach. Das Geld ist schon in deiner Kasse.

    Wofür sie passt: überall, wo jemand dieselbe Leistung öfter kauft. Zehn Saunagänge, zehn Wäschen in der Waschanlage, zehn Mittagstische, zehn Shakes nach dem Training. Der Gast spart sich das Bezahlen an der Kasse, du hast das Geld im Voraus.

    Und was bezahlt ist, bleibt bezahlt: Eine Einheit verschwindet nur, wenn deine Theke sie abbucht. Und wählst du eine Frist, bringt jede Aufladung ihre eigene mit.

    04 · Die Schublade

    Die Karte, die an der Theke liegen bleibt.

    Im Pilotbetrieb haben Gäste ihre Papier-Zehnerkarte teils absichtlich dagelassen, damit sie sie nicht vergessen. Für die Theke hieß das: Schublade auf, die richtige Karte suchen, mitzählen, zurücklegen.

    Mit Rebounz liegt die Karte im Handy des Gastes — oder, wenn er keins hat, unter seinem Namen in deiner Theke. Niemand sucht, niemand zählt nach, und es geht keine verloren.

    Kerngesund führt heute sieben Karten, sechs davon sind Zehnerkarten: Shake, Espresso, Training und drei für den Lymphomaten.

    Sieh sie dir selbst an
    Ich habe vorher noch nie eine 10er-Karte aus Papier verkauft. Mit Rebounz verkaufe ich jetzt regelmäßig Mehrfachkarten, erst neulich wieder eine 10er-Espresso-Karte.
    Heidian der Theke bei Kerngesund in Nehren

    05 · Was du einstellst

    Deine Karte, deine Größe.

    EinstellungBeispielSpielraum
    Wie viele im Voraus10 Shakesvon 1 bis 20
    Frist je AufladungKein Verfallkein Verfall (Vorgabe) oder nach Monaten
    Bedingungen„Nur montags bis freitags bis 16 Uhr“freiwillig, der Gast sieht sie vor dem Einlösen
    KategoriePhysio, Getränke, Wellnessfrei, ordnet das Angebot für den Gast
    StartSofortsofort oder erst als Entwurf

    06 · Abgrenzung

    Was es nicht ist.

    • Kein Verkauf über eine Bezahlseite. Bezahlt wird an deiner Kasse. Ich führe nur, was noch übrig ist.
    • Keine Karte, die stillschweigend verfällt. Die Vorgabe ist „kein Verfall“. Wählst du eine Frist, sieht der Gast sie bei jeder Aufladung.
    • Kein Guthaben in Euro. Das ist die andere Art. Zum Guthaben
    • Kein Stempeln. Eine Zehnerkarte wird nicht gefüllt, sondern geleert. Das sieht man ihr auch an.

    07 · Fragen

    Was Betreiber vorher fragen.

    Was ist der Unterschied zwischen Zehnerkarte und Mehrfachkarte?

    Keiner, es sind zwei Namen für dasselbe: eine Karte, die im Voraus bezahlt ist und bei jedem Besuch eine Einheit verliert. „Zehner“ ist nur die häufigste Größe. Du kannst jede Größe von 1 bis 20 anlegen, also auch eine Fünfer- oder Zwanzigerkarte.

    Wie lange gilt eine digitale Zehnerkarte?

    Die Vorgabe ist: gar nicht. Bezahlte Einheiten bleiben, bis sie verbraucht sind. Willst du eine Frist, wählst du „nach Monaten“, und sie gilt dann je Aufladung. Der Gast sieht sie in seinem Wallet, nichts verfällt still im Hintergrund.

    Kann sich ein Gast die Zehnerkarte selbst holen?

    Ja. Jede Zehnerkarte steht auf deiner Betriebsseite, und jeder Gast kann sie sich ins Wallet legen. Sie startet leer. Erst wenn er an deiner Kasse bezahlt hat, lädt die Theke sie auf. So kann niemand Einheiten haben, die nicht bezahlt sind.

    Wird die Zehnerkarte online bezahlt?

    Nein. Bezahlt wird an deiner Kasse, so wie bisher. Rebounz führt nur, wie viele Einheiten noch übrig sind. Deshalb fällt auch keine Gebühr auf den Betrag an.

    Was passiert, wenn die Karte leer ist?

    Die Theke zeigt es an, und du lädst sie in derselben Zeile wieder auf. Der Gast behält seine Karte, nur die Einheiten und die Frist kommen neu dazu.

    Pilotphase

    Was es kostet: in der Pilotphase nichts.

    Wer jetzt dabei ist, zahlt dafür nichts und redet direkt mit dem, der es baut.

    Gespräch anfragen

    Weiter

    Die anderen Arten.