Café, Gym, Kino, WaschanlageOhne Datenbank, ohne Newsletter
Digitale Kundenbindung für alle, bei denen Gäste wiederkommen.
Café, Gym, Kino, Waschanlage, Mittagstisch: Kundenbindung lohnt sich überall, wo genug Durchlauf ist und jemand wiederkommen kann. Teuer ist dabei nicht der Gast, der nie kommt — teuer ist der, der wegbleibt. Ihn zu ersetzen kostet nach einer Faustregel des Handels fünf- bis siebenmal so viel, wie ihn zu halten.
Was fehlt, ist ein Grund für den nächsten Besuch — und ein Weg, ihn zu zählen, der nicht aus Papier ist. Welcher davon zu dir passt, hängt nicht an deiner Größe. Es hängt daran, wie bei dir bezahlt wird.
- Kundenbindung
- Kundenkarte
- Treueprogramm
- Stammkunden
Tipp aufs Kärtchen. Es tut, was es soll.
Sie kommen wieder. Zehn Kaffee gekauft, der elfte geht aufs Haus. Gestempelt wird nach dem Bezahlen. Tipp ein Feld an, du hältst den Stempel.
Mehr zur Stempelkarte →Du siehst, was passiert ist. Den Rest weißt du besser.
01 · Was du brauchst
Vier Dinge, und die meisten hast du schon.
01
Ein Gerät, das schon da ist.
Ein Handy, ein Tablet, ein Laptop. Die Theke ist fürs Handy entworfen, hochkant und einhändig.
02
Zehn Minuten.
Um zu entscheiden, was du gibst. Nicht mehr — die Karte legt man einmal an.
03
Einen Aushang mit Code.
Der Gast scannt ihn mit der Kamera, die er ohnehin hat. Den Aushang druckst du selbst.
04
Eine Aushilfe.
Die auf einen Knopf tippen kann. Sie sieht nur ihre Theke, nicht deine Zahlen.
02 · Die vier Arten
Welche passt zu deinem Betrieb?
Nicht die Größe entscheidet, sondern der Takt. Wo oft dasselbe gekauft wird, wird gesammelt: Kaffee, Döner, Haarschnitt. Wo im Voraus bezahlt wird, wird abgestrichen: zehn Trainings, zehn Wäschen, zehn Mittagessen. Und wo niemand weiß, wann der nächste Besuch kommt, tragen Gutschein und Mehrfachkarte — ein Kino verschenkt mehr Karten, als es Stempel sammeln könnte. Zwei Arten gleichzeitig sind der Normalfall, nicht die Ausnahme.
03 · Nebeneinander
Und beim Gast liegen sie auf einer Seite.
Zwei Arten gleichzeitig heißt für den Gast nicht zwei Apps und nicht zwei Karten im Portemonnaie. Er sieht alles, was er bei dir hat, untereinander — und jede Art sagt in ihren eigenen Worten, wie sie steht.
Dieselbe Sammlung, drei Arten: gesammelt, im Voraus bezahlt, und ein Betrag, von dem abgebucht wird.
04 · Abgrenzung
Was es nicht ist.
- Keine Kundendatenbank. Ich speichere, was der Gast für die Anmeldung braucht: seine E-Mail-Adresse, und einen Namen, wenn er einen angibt.
- Keine Werbe-E-Mails in deinem Namen. Es gibt keinen Newsletter, und ich baue auch keinen.
- Keine Auswertung, die dir sagt, was du tun sollst. Du siehst, was passiert ist. Den Rest weißt du besser.
- Keine Rangliste deiner Gäste. Jeder Gast ist ein Gast, nicht ein Wert in einer Tabelle.
05 · Fragen
Was Betreiber vorher fragen.
Lohnt sich ein Kundenbindungsprogramm für einen kleinen Laden?
Wenn deine Gäste wiederkommen, ja — und zwar aus einer Richtung, die man leicht übersieht: Teuer ist nicht der Gast, der nicht kommt, sondern der Stammgast, der wegbleibt. Im Handel gilt die Faustregel, dass ein neuer Gast ein Vielfaches dessen kostet, was es kostet, einen bestehenden zu halten — je nach Quelle fünf- bis siebenmal so viel. Das ist keine Zahl, die ich gemessen habe, sondern eine Daumenregel aus der Branche. Was du hier bekommst, ist ein Grund für den elften Besuch und ein Weg, ihn zu zählen, der nicht aus Papier ist.
Wie bringe ich Gäste dazu, die Karte wirklich vollzumachen?
Gib ihnen einen Vorsprung. In einer vielzitierten Untersuchung (Nunes & Drèze, 2006) bekam die eine Hälfte der Kunden eine Karte mit acht leeren Feldern, die andere eine mit zehn Feldern, von denen zwei schon gestempelt waren. Beide mussten also acht Mal kaufen — und trotzdem machten fast doppelt so viele die zweite Karte voll. Hier geht das ohne eigene Einstellung: Leg die Karte etwas größer an und stempel die ersten Felder gleich, wenn ein Gast sie sich holt.
Muss ich Kundendaten sammeln?
Nur das Nötigste. Der Gast meldet sich mit seiner E-Mail-Adresse und einem Code an, ein Passwort gibt es nicht. Hat er kein Handy, legst du ihn an der Theke mit seinem Namen an.
Kann ich mehrere Kartenarten gleichzeitig anbieten?
Ja. Ein Gast sieht alles, was er bei dir hat, auf einer Seite: die Stempelkarte für den Kaffee, die Zehnerkarte fürs Mittagessen und den Gutschein von seinem Geburtstag.
Wie bekommen meine Gäste die Karte?
Jeder Betrieb bekommt seine eigene Seite mit allen Karten. Der Gast scannt den Aushang oder tippt dort eine Karte an, gibt seine E-Mail-Adresse ein und bestätigt mit einem Code. Dann liegt die Karte in seinem Wallet.
Was es kostet: in der Pilotphase nichts.
Ich suche Betriebe, die mitmachen. Wer jetzt anfängt, ist einer der ersten und redet direkt mit dem, der es baut.
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